Im Januar zeigte sich die Wintersaison in Niederösterreich von ihrer kalten Seite: Zahlreiche Wanderwege waren stark vereist, was zu einem deutlichen Anstieg bei Einsätzen der Bergrettung führte. Die Alpinpolizei und die Bergrettung NÖ/Wien rückten seit Anfang Dezember zu knapp 150 Einsätzen aus – viele davon aufgrund von Stürzen auf glatten Wegen.
Vereiste Pfade – eine unterschätzte Gefahr
Vor allem bei tiefen Temperaturen und sonnigem Wetter zieht es viele Menschen hinaus in die Natur. Doch gerade auf vereisten Wanderwegen kann der Untergrund tückisch werden. Wenige Zentimeter Eis reichen oft aus, um den Halt zu verlieren – besonders am Morgen, wenn der Boden noch gefroren ist.
Die Bergrettung betont, dass gute Ausrüstung entscheidend ist, um das Risiko von Stürzen und Verletzungen zu reduzieren. Dazu gehören Spikes bzw. Grödel: kleine, leicht anbringbare Metallzacken, die unter normalen Wanderschuhen Halt auf Eis und Hartschnee geben.
Spikes bringen Sicherheit auf hartem Untergrund
Gerade in den kommenden Wochen, wenn Wintertouren und Hüttenwanderungen beliebt sind, können Spikes:
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den Halt auf vereisten Pfaden deutlich verbessern,
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die Rutschgefahr auf hartem Schnee reduzieren,
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und so viele kleinere Wanderunfälle verhindern.
Zusätzlich empfiehlt die Bergrettung, Tourenplanung und Wetterlage sorgfältig zu prüfen und sich nicht unvorbereitet in schwierigere Abschnitte zu begeben. Eine Kombination aus angepasster Ausrüstung, Trittsicherheit und Bewusstsein für die Bedingungen macht winterliche Wanderungen deutlich sicherer.
Fazit
Die winterliche Lage in Niederösterreich zeigt, wie schnell aus einer einfachen Wanderung eine Herausforderung werden kann, wenn Wege vereist sind. Spikes/Grödel sind derzeit ein praktisches, wirkungsvolles Hilfsmittel, um auf gefrorenem Untergrund sicher unterwegs zu sein und die Natur trotz Kälte bewusst zu erleben.
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